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Legal – illegal – scheißegal

29. Februar 2016 – 18:36

Schon mal überlegt, was der Mindestlohn für Kurzfilmproduzenten bedeutet? Ich selbst bin erst diese Woche auf das Thema aufmerksam geworden. Grund war eine Facebook-Meldung, in der sich der Berufsverband der Filmschauspieler darüber beklagt hat, dass es Filmhochschulen offensichtlich für ganz selbstverständlich hält, dass Schauspieler „ehrenamtlich“ arbeiten.

Filmhochschulen hin und her – wie sieht’s aber für freie Produzenten aus? Klar ist, dass Kurzfilmproduktion auch im professionellen Rahmen fast immer No- oder Low-Budget bedeutet, Selbst- und Fremdausbeutung inklusive. Das scheint allgemein akzeptiert zu sein und auch die staatlichen Förderanstalten sowie die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten richten ihre Kurzfilm(förder)budgets an diesem Paradigma aus.

Keine Bezahlung oder zurückgestellte (und mangels wirtschaftlicher Verwertung nie ausbezahlte) Gagen waren und sind die Regel, nicht die Ausnahme. Freilich wurden Rückstellungsverträge schon immer von Juristen kritisch bewertet (siehe dazu einen Artikel im Blog „Out Takes“). Trotzdem scheinen sie zum branchenüblichen Standard geworden zu sein. Nur so war es in der Vergangenheit möglich, hochwertige Kurzfilme mit Budgets von 6.000, 12.000 oder 15.000 Euro zu produzieren.

Der Mindestlohn, so richtig und sinnvoll er aus meiner Sicht auch ist, scheint dieses System infrage zu stellen oder macht es sogar unmöglich (Ich bin kein Jurist, und wage daher auch keine juristische Beurteilung). Sehr eindeutig wird nämlich in §2 des Mindestlohngesetzes ausgedrückt, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer den Mindestlohn spätestens am letzten Bankarbeitstag (Frankfurt am Main) des Monats, der auf den Monat folgt, in dem die Arbeitsleistung erbracht wurde, zu zahlen. Aus meiner Sicht bedeutet das: Es muss ein Mindestlohn von 8,50 Euro pro Arbeitsstunde bezahlt werden und dieser Mindestlohn ist auch nicht „rückstellbar“.

Beispiel: Kurzfilm mit vier Drehtagen

Wie wirkt sich der Mindestlohn auf das Budget einer Kurzfilmproduktion aus? Nehmen wir einen Kurzfilm, der professionell mit einem etwa 15-köpfigen Stab an vier Drehtagen realisiert werden soll. Eine Vollkostenkalkulation mit Tarifgagen ergibt eine Gesamthöhe der Gagen von rund 49.500 Euro bei Fertigstellungskosten von 68.000 Euro. Bei einer 100%-igen Rückstellung der Gagen könnte der Film also für rund 18.000 Euro gemacht werden – und sich damit aus einer einzigen Förderung sowie etwas Eigenmittel finanzieren. Folgt man dem oben erwähnten Artikel im Blog „Out Takes“ ist jedoch diese Art der Finanzierung bereits am Rande der Legalität oder schon darüber hinaus. Nach Meinung der Rentenversicherung müssen nämlich in jedem Fall die Sozialversicherungsbeiträge auf die zurück gestellten Gagen bezahlt werden. Im Falle unseres Kurzfilms wären das rund 9.800 Euro. Soweit die wohl schon immer gültige Regelung. Allerdings erscheint heute eine 100%-ige Rückstellung nicht mehr möglich zu sein, da der Mindestlohn in jedem Fall gezahlt werden muss. Dieser schlägt im Beispielfilm nochmals mit zusätzlichen 12.700 Euro zu Buche. Nach Adam Riese ergibt sich somit für den Film ein Budget von 40.500 (18.000 + 9.800 + 12.700) Euro, das real, also mit Geld zu finanzieren ist.

Typische Förderung reicht nicht aus, um gesetzliche Anforderungen zu erfüllen

Was nun: Wer hat schon 40.500 Euro auf der hohen Kante für einen kleinen Kurzfilm? War es in der Vergangenheit schon schwer, alleine das Geld für Technik, Drehorte, Catering und so weiter aufzutreiben, erscheint eine „legale“ und professionelle Kurzfilmproduktion jenseits der Hochschulen kaum mehr möglich. Das ist bitter und gilt umso mehr, als die typische Förderhöhe von 15.000 Euro (siehe meine Förderstudie) im Fallbeispiel gerade einmal dazu reicht, Mindestlohn und Catering zu zahlen. Gefragt ist also einerseits mehr Geld von jenen (halb-)staatlichen Institutionen, damit wir die staatlichen Regularien erfüllen können, andererseits aber auch die Entwicklung kreativer – und legaler – Ideen, wie auch weiterhin No- und Low-Budgetfilme in Deutschland entstehen können.

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